Borneo Rundreise – unsere Reiseroute und Reisebericht

By 10. Februar 2016Asien, Borneo, Malaysia, Reiseberichte
Makaken Affe in Borneo Kinabantang River © PhotoTravelNomads.com

Unsere Borneo Rundreise wurde zu einem wahren Highlight unserer Südostasien-Reise. In nur 4 Wochen waren wir mit Riesenschildkröten & Haien tauchen, haben den Sonnenuntergang auf einem 5.000 Meter hohen Berg über den Wolken erlebt, zahlreiche Nasenaffen und Orang Utan gesehen und hatten uns sogar mit Dengue Fieber angesteckt. Unser Borneo Reisebericht ist also prall gefüllt mit Stories von dieser doch recht schwach bereisten Insel. In diesem Beitrag stellen wir Euch unsere Borneo Reiseroute vor und werden auch noch gesondert auf die Reisekosten eingehen.

Unsere Borneo Rundreise – Unsere Reiseroute 4 Wochen

Die geplante Reiseroute führte von Kuching bis nach Tawau mit diversen interessanten Zwischenstopps.

Kuching -> Mulu -> Kota Kinabalu -> Sandakan -> Kinabantang -> Sepilok -> Semporna -> Tawau

Kuching – Hauptstadt von Borneo – Rundreise Startpunkt

Über Kuala Lumpur sind wir direkt nach Kuching geflogen, hier begann unsere Borneo Rundreise mit einer Tagestour in den Bako Nationalpark. Für die Führung im Bako Nationalpark haben wir uns einen lokalen Guide gebucht, der uns vom Hostel in Kuching empfohlen wurde. Sein Name war Malindo und er kannte sich bestens aus und zeigte allerhand sehenswerte Highlights im Nationalpark auch wenn sie noch so klein waren, er hat sie gefunden und wusste sie auch zu erklären. Wer möchte kann im Bako Nationalpark, den man nur per Boot erreichen kann, auch gern übernachten. Ernest Zacharevic hat in Kuching einige Street Arts hinterlassen, die man sich definitiv anschauen sollte – denn sie sind in ihre Umgebung integriert und nutzen z.B. Rohre von den Häusern um real zu wirken – schaut es euch an – es sind keine 5 Minuten Fußmarsch vom Stadtzentrum.

Die Promenade in Kuching lädt zum Spaziergang ein und wer nicht laufen mag, der kann den Tag auch mit einer Sungai Sarawak River Bootstour ausklingen lassen.

>> Reisebericht Kuching und die Ernest Zacharevic Streetarts
>> Reisebericht Bako Nationalpark

Kuching Ernest Zacharevic Streetart | Borneo © PhotoTravelNomads.com

Kuching Ernest Zacharevic Streetart | Borneo © PhotoTravelNomads.com

Mulu – Der Mulu Nationalpark und die Pinnacles

Der nächste Stop unserer Borneo Reise sollte der Mulu Nationalpark werden, der mit einer kleinen Propellermaschine u.a. von Kuching aus angeflogen wird. Besonders interessant erschien uns die mehrtägige Wanderung zu den Pinacles im Mulu Nationalpark – allerdings war die Tour ausgebucht und unser Zeitplan erlaubte es uns leider nicht einen der Alternativtermine zu nehmen, leider sehr schade! Also reisten wir direkt weiter nach Kota Kinabalu.

Kota Kinabalu – Tauchen, Bergwandern, Insel-Hopping

Dengue Fieber

In Kota Kinabalu hatten wir die meiste Zeit auf Borneo verbracht, das lag jedoch daran, dass wir uns mit Dengue Fieber angesteckt hatten und ein paar Tage im Krankenhaus von Kota Kinabalu verweilen mussten – übrigens das Krankenhaus Gleneagle ist sehr zu empfehlen und unsere Auslandsreisekrankenversicherung hatte alle Kosten für den kompletten Aufenthalt und Behandlung inklusive Einzelzimmer übernommen. Das Hotel, äh Krankenhaus war sogar besser ausgestattet als so manches Hotel unserer Südostasien Reise. Wahrscheinlich haben wir es uns in Kuching eingefangen, aber ganz so genau konnten wir es nicht recherchieren.

Tauchen & Schnorcheln

In Kota Kinabalu haben wir uns dann entschieden einen Tauchschein zu absolvieren. Die Tauchschule war super, die Tauchlandschaft eher etwas mau – vielleicht war sie aber auch ganz okay, wir können es nicht ganz vergleichen, denn wir sind vorher noch nie getaucht und unserer zweiter Tauchspot war in Sipadan bei Mabul Island, ebenfalls auf Borneo, welcher zu den schönsten Tauchspots der Welt gehört.

Zum Relaxen und Schnorcheln gibt es 3 ganz feine Inseln (Island Hopping auf Sapi, Gaya Island, Manakan) die man bequem mit einem Boot vom Hafen erreichen kann, ein schöner Tagesausflug für die ganze Familie oder auch allein.

Bergwandern

Zu einem Must Do in Kota Kinabalu gehört definitiv die Besteigung des Mount Kinabalu, welche ganzjährig und ausschließlich mit einem Bergführer möglich ist – die 2D1N Tour ist körperlich ziemlich herausfordert aber der Sonnenaufgang an der Spitze des Berges in fast 5.000 Metern Höhe ist einmalig und jede Schweissperle wert.

Wer lieber mit dem Auto auf Bergspitzen fahren will, der sollte sich das Mount Kokol Heaven Resort anschauen – super Aussicht über Kota Kinabalu und zusätzlich auch eine ganz nette Bar mit tollen Sonnenuntergängen über den Wolken.

>> Reisebericht von der Mount Kinabalu Besteigung
>> Reisebericht vom Mount Kokol
>> Reisebericht Island Hopping

Mount Kinabalu Sunset © PhotoTravelNomads.com

Mount Kinabalu Sunset © PhotoTravelNomads.com

Kinabantang River – Elefanten, Krokodile, Orang Utan und Nasenaffen

Der nächste Stopp in Borneo war der Kinabantang River. Von Kota Kinabalu ging es mit dem Flieger nach Sandakan. Der Transfer zum Kinabantang River hatten wir über unseren Guide Osman organisiert , der uns dann nach am Fluss direkt empfang und mit dem Boot zu sich nach Hause brauchte. Sein Homestay diente als Ausgangspunkt für zahlreiche Bootstouren auf dem Kinabantang River auf dem wir Elefanten, Affen, Orang Utan, Nasenaffen, Krokodile und Schlangen sehen wollten. Bis auf Elefanten haben wir alles gesehen aber man kann ja nicht immer Glück haben. Dafür führte uns Osman in die Gomantong Cave, die wohl ekelhafteste Höhle der Welt – ich sage nur: wenn sich der Fledermaus-Kot unter deinen Füßen bewegt….

Nach unserem Kinabantang River Cruise ging es ins Sepilok Auffanglager für Orang Utan Affen und dann Richtung Semporna.

>> Reisebericht Gomantong Cave
>> Reisebericht Kinabantang River
>> Reisebericht Sepilok
>> Infos zum Guide Osman

Makaken Affe in Borneo Kinabantang River © PhotoTravelNomads.com

Makaken Affe in Borneo Kinabantang River © PhotoTravelNomads.com

Semporna – Die Stadt bei Mabul Island & dem Tauchparadies Sipadan

Semporna diente lediglich als Zwischenstopp um zu unserem Dive Resort auf Mabul Island zu gelangen. Die Stadt Semporna sollte man wenn möglich komplett vermeiden, aber lies sich organisatorisch leider nicht anders bewerkstelligen. Mabul Island liegt nahe dem Tauchparadies Sipadan, welches zu den Top 10 Tauchgebieten der Welt gehört und das auch zu recht. Riesenschildkröten, Haie, Barracuda und so ziemlich jede tropische Fischart hat dort ihr Revier – der weiße Sandstrand und die unbeschreiblich schöne Insel ist eine Augenweide. Nach unserem Tauchurlaub in Sipadan ging es dann mit dem Transfer vom Dive Resort Richtung Tawau – von hier kommt man z.B. nach Kuala Lumpur, dem Internationalen Flughafen von Malaysia.

>> Reisebericht Mabul
>> Reisebericht Sipadan

Mabul Wreck Diving © PhotoTravelNomads.com

Mabul Wreck Diving © PhotoTravelNomads.com

Tawau

Der letzte Stopp auf Borneo war Tawau, eigentlich kein Muss aber der Flughafen in Tawau hat die Verbindung nach Kuala Lumpur und von dort ging es für uns weiter nach Neuseeland.

Wer in Tawau tauchen will, sollte sich überlegen ob er nicht in Richtung Sipadan weiterzieht, denn hier ist eins der TOP10 Tauchgebiete der Welt: man nennt es Sipadan!

Fazit: Unsere vierwöchige Borneo Rundreise war der Wahnsinn! Wir haben so viele Eindrücke und Erlebnisse mitgenommen, dass wir ganz sicher noch einmal wieder kommen wollen um noch viel mehr hier zu erleben. Das Wetter, die Menschen und auch die Tier- und Pflanzenwelt ist sowas von interessant – davon kann man sich einfach nicht satt sehen. Borneo, wir kommen wieder! Jetzt geht es nur „leider“ weiter nach Neuseeland, auch nicht schlecht.

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