In 2017 geht es vielleicht nach Alaska, Canada oder Island.
  • Landschaften::
    5 von 5 Punkten
  • Foto-Motive::
    5 von 5 Punkten
  • Meine Reisezeit::
    März 2014
  • Empfohlene Reisedauer::
    Tagesausflug
  • Beste Reisezeit::
    November bis März
  • Land::
  • Region::

Das Valle de la Muerte ist ein unglaublicher Ort in Mitten der chilenischen Atacama Wüste und wird auch das Marstal oder Death Valley genannt und ist neben den zahlreichen anderen Sehenswürdigkeiten in San Pedro de Atacama ein Touristenmagnet! In diesem Artikel gehen wir auf die Lage, Beschaffenheit, Vegetation, Namensgebung und Sehenswürdigkeiten des Valle de la Muerte ein.

Valle de la Muerte – Das Marstal (Death Valley)

 

Lage

Das Valle de la Muerte bzw. Death Valley liegt nur wenige Kilometer von San Pedro de Atacama entfernt und trägt seinen Namen zu Recht. Hier wächst nicht eine Pflanze und die Versuche von Tieren und Menschen das Tal zu durchqueren schienen gescheitert zu sein, denn man findet hier Überreste in Knochenform. Das Death Valley liegt genau in der Mitte der Cordillera de la Sal. Das Valle de la Muerte ist von geomorphologischen und topographischen bizarren Felsformationen, Skulpturen und Sanddünen gekennzeichnet und wird auch gern das Mars-Tal genannt.

Das Valle de Muerte ist bekannt für seine Sanddünen und deren scharfen Sand-Kanten.

Auf manchen Dünen kann man sich in Sand Boarding üben, sie mit dem Fahrrad erkunden oder einfach mit einem Pferd durch die atemberaubende Landschaft reiten. Touren hierfür lassen sich bequem in San Pedro de Atacama buchen.

Von San Pedro de Atacama führt die Route CH-23 in Richtung Calama in die Cordillera de la Sal – der man etwa 2km auf der Schotterstraße bis tief in die Cordillera de la Sal folgen muss um das Tal zu erreichen.

Valle de la Muerte (Death Valley) © PhotoTravelNomads.com

Valle de la Muerte (Death Valley) © PhotoTravelNomads.com

Namensgebung Valle de la Muerte

Für die Namensgebung es Valle de la Muerte (Death Valley) gibt es 3 gängige Hypothesen:

  1. Die am weitesten verbreitete Hypothese ist, dass das Tal diesen Namen bekam, weil dort kein Leben existiert. Allerdings gibt es hier Reptilien und zahlreiche Insekten, aber vielleicht hat man diese bei der Namensgebung einfach nicht bemerkt?
    Eine Pflanzenwelt gibt es hier jedoch nicht, wahrscheinlich lag es daran.
  2. Die zweite Theorie geht auf den belgischen Pfarrer Gustav Le Paige zurück, der ab etwa 1952 vor Ort die Atacama Archäologie-Kultur analysierte und zugleich als Pater in der Kirche aktiv war. Er nannte das Tal „Valle de la Marte“ – was in etwa so viel wie „Marstal“ bedeutet. Die Einheimischen kannten dieses Wort jedoch nicht, interpretierten es jedoch als männlich – da „Valle de la“ jedoch weiblich ist, gingen sie davon aus das Pater Gustav Le Paige es falsch ausspricht und er wahrscheinlich „Muerte“ meint – demnach „Valle de la Muerte“ – Tal des Todes und nicht Marstal.
  3. Eine Dritte Theorie besagt, dass es die Spanier selbst waren die dem Tal den Namen „Tal des Todes“ gegeben haben. Die Ureinwohner der Region sollen nach einer erfolgreiche Verteidigung gegen die Spanier bei einem erneuten Angriff unterlegen haben. Damit die Region im Besitz der Spanier bleibt, haben sie Oberhäupter und Funktionäre der Stadt in diesem Tal verbrannt. Daher der Name Valle de la Muerte.

Beschaffenheit & Vegetation

Wenn du jemals im Death Valley, dem Valle de la Muerte gestanden hast, dann wirst du wissen was wir nun versuchen zu erklären. Die Gesteinsformationen sind beeindruckend. Die Lage in Mitte der Wüste atemberaubend. Aber das beste daran ist eigentlich es ist gar kein Stein, sondern Lehm!

Valle de la Muerte Entstehung

Vor vielen Millionen, vielleicht gar vor Milliarden Jahren war das komplette Tal noch von einem Meer überflutet, das durch die Verschiebung der Kontinentalplatten nach und nach andere Wege suchen musste. Anhand der unterschiedlichen Farbausprägung, ist die Analyse der Zusammensetzung möglich. Diese lässt erkennen zu welcher Zeit, welches Klima vorherrschte. So konnten Wissenschaftler beispielsweise nachweisen, dass das einst existierende Meer, die gleiche natürliche Zusammensetzung hatte, wie der brasilianische Teil des Atlantiks. Es muss also eine Ewigkeit gedauert haben, bis sich die Platten soweit voneinander entfernt haben. Noch immer sind Erdbeben für die Region keine Seltenheit.

Sehenswürdigkeiten

Für gewöhnlich wird das Valle de la Muerte mit einer Moon Valley Tour kombiniert, die widerum folgende Sehenswürdigkeiten beinhaltet:

 

Dir gefällt dieser Artikel? Zeig es deinen Freunden!
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •