Tagesausflug nach Gibraltar – Die Cable Car Affen am Rock of Gibraltar

Die Idee zu einem Tagesausflug nach Gibraltar überkam uns recht spontan. Ich hatte meiner lieben Mama zu Ihrem Geburtstag einen kurzen Strandurlaub in Portugal spendiert und ich wollte diese Gelegenheit nutzen sie mal für ein paar Tage ohne den alltäglichen Stress zu erleben. Da wir auch immer auf Preise achten und gerne Landschaften sehen haben wir uns entschlossen über Malaga zu fliegen und die Strecke bis nach Portugal mit dem Auto zu fahren. Bei der Routenplanung entdeckten wir entlang der Küste dann Gibraltar.

Ist Gibraltar eine Reise wert?

Ich wusste ja schon immer wo es liegt aber so richtig als Reiseziel habe ich es nie wahrgenommen. Also legten wir unsere Route entlang der sehr schönen Küste Süd-Spaniens von Malaga bis nach Faro.

Von Berlin über Kopenhagen nach Malaga

Unser Hinflug von Berlin ging über Kopenhagen mit einer Übernachtung dann direkt nach Malaga. Ich glaube wir hätten auch deutlich effektiver Fliegen können aber so war es die günstigste Variante und wir hatten die Möglichkeit auch gleich mal einen kurzen Schnupperblick in Kopenhagen zu erhaschen. Leider war der Aufenthalt in Kopenhagen so dermaßen kurz, dass wir eigentlich nur das S-Bahn Netz und das Hotel kennengelernt haben. Nach einer kurzen Schlafpause ging es nämlich am nächsten Morgen direkt zum Flughafen und weiter nach Malaga.

Tagesausflug nach Gibraltar

Von Malaga aus nach Gibraltar sind es über die Autobahn ca. 2 Stunden, die deutlich schönere Variante ist die Strecke direkt an der Küste entlang über die AP7 – achte darauf dass ihr die Maut bezahlt. Geht sogar per SMS – ansonsten gibt es per Post eine Rechnung über die Autovermietung. Mit kurzem Zwischenstopp in Marbella sind wir super schnell in Gibraltar gewesen und mussten lediglich am Grenzübergang anstehen.

 

Tagesausflug nach Gibraltar

Tagesausflug nach Gibraltar

 

Cable Car mit Affen am Rock of Gibraltar

Gibraltar an sich ist winzig. Gerade mal eine kleine Insel die man einem Blick komplett überblicken kann. In der Mitte der Rock of Gibraltar, welcher auch gleichzeitig die einzige Attraktion dort ist. Mit der Gondel-Seilbahn kann man bis oben gefahren werden. Oben wird man dann von lustigen und sehr frechen Affen begrüßt. Sie lieben Cola Dosen, Plastiktüten und greifen sich alles worauf sie gerade Bock haben. Mit etwas Geduld kann man sich Ihnen nähern und auch ein paar Fotos machen. Aber man sollte dennoch vorsichtig sein – sie sollen beißen und kratzen gern.

Rock of Gibraltar

Die Aussicht war klasse, es war heiß und windig – was jedoch als sehr angenehm vernommen wurde. Die Straßen in der Stadt sind recht eng und wie üblich im Ausland gehts nur in eine Richtung. Wer sich also verfährt muss um die halbe Insel fahren um wieder auf die richtige Route zu kommen – aber hey… die Insel ist so klein, da fährt man gern 2-3 x komplett rum.

Abgefahren ist es auch dass sie in Gibraltar Pfund als Währung haben und keine 500 Meter weiter ist dann wieder die Euro-Zone.

Es gibt noch einige Attraktionen (z.B. St. Michael’s Cave, Botanic Gardens, Garrison Libary,) die man sich hätte anschauen könnte, aber irgendwie hatte mich das deutlich auf den Tourismus ausgelegte Areal irgendwie nicht überzeugt. Wir mögen es dann doch irgendwie etwas „natürlicher“ damit das Entdeckungsgefühl etwas mehr rüberkommt.

Nach gefühlten 3h haben wir Gibraltar dann auch schon wieder verlassen und sind weiter Richtung Portugal gedüst.

Fazit:
Wenn man viel Zeit hat, dann kann man hier schon eine halben bis ganzen Tag einplanen. Dann dürfte man aber auch jede Ecke gesehen haben.

Reisezeit:

Wir waren Ende Mai in Gibraltar. Das Wetter war warm und windig  – aber sehr angenehm. Das Cable Car hoch zum Rock of Gibraltar ist definitiv ein Tagesausflug wert aber viel mehr Zeit musst du hier wirklich nicht einplanen.

 

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